Home
AKTUELL
Wir über uns
Unsere Wege
Via Jutlandica
Via Baltica
Via Scandinavica
Mitteldeutsch. Weg
Birgittaweg
Kirchen am Weg
Deutsche Wege
Trans-Europa-Wege
Skandinavische Wege
Dänemark
Finnland
Schweden
Norwegen
Baltische Wege
Estland
Lettland
Litauen
Kaliningrad
Polen
Pilgerausweis
Pilgern A-Z
Pilgerberatung
Archiv
Gästebuch
Einträge
Statistik
Impressum
   
 



Spurensuche: Transeuropäische Jakobswege? 


Teil 1: Deutschlands Wege nach Europa (2026) 

Vom 22. bis 25. Oktober findet in Merida, Spanien der 14. Internationale Kongress der Jakobinischen Vereinigungen satt. Das Motto: "HOMO VIATOR SANTIAGO UND DER URSPRUNG DER PILGERFAHRTEN IN HISPANIEN STATT. 
An den vorangegangenen Kongressen in Madrid und Ourense habe ich als Vertreter des "Freundeskreis der Jakobswege in Deutschland" dort über die Jakobswege in Norddeutschland berichtet und Vorschläge für Transeuropäischen Wegen durch unsere Region  in Deutschland vorgelegt, da unsere Wege die Brücken zu den Pilgerwegen Skandinaviens, Polens und der baltischen Länder sind. Die norddeutschen Wege gehören schon seit Jahren zum "Spanischen Verband der Freundeskreise des Jakobswegs" (www.caminosantiago.eu).
In Ourense wurde die "Europäischen Förderation der Vereine der Freunde des Jakobsweges"  (www.caminoeuropacmpostela.eu) ausgerufen, die inzwischen 27 Verbände in 21 Länder umfasst. Hierzu gehören z.B. Dänemark, Polen und Litauen deren Wege eine durchgehende Verbindung über Deutschland nach Santiago de Compostela benötigen.

Teil 2:: Deutschlands Wege nach Europa (Rückblick) 

Kurz nach der Gründung der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft (DSJG) im Februar 1987 findet im März in Köln ein erstes Treffen der europäischen Jakobusvereinigungen statt. Am 23.10.1987 erfolgt in Santiago de Compostela durch den Europarat die feierliche Erklärung der Wege der Jakobspilger zum „Ersten europäischen Kulturwegenetz „(Primer Itenario Cultural Europe - https://www.jakobswege-norddeutschland.de/europarat.pdf)

Die Wiederbelebung der Wege in Deutschland steht zu diesem Zeitpunkt noch am Anfang. Erst in den 90er Jahren entstehen in Deutschland nach und nach regionale Jakobusvereinigungen und mit ihnen die Entwicklung von Wegprojekten. 1998 veröffentlich die DSJG im Sternenweg 22 eine erste detaillierte Übersicht über abgeschlossene und geplante Wegprojekte in Deutschland. 

2010 wird in Würzburg die „Arbeitsgemeinschaft deutscher Jakobus-Vereinigungen (AGdJV)" als losen Zusammenschluss der aktiven Jakobus-Vereinigungen in Deutschland gegründet..
Im Vorwort der Broschüre Jakobus-Vereinigungen in Deutschland  AGdJV von 2011 heißt es: „In 2008 trafen sich in Würzburg auf Einladung von Norbert Scheiwe und Robert Plötz die Präsidenten einiger deutschen Jakobus-Vereinigungen, weil sie dringend die Notwendigkeit einer nationalen Zusammenarbeit sahen, die durch ein gemeinsames Ziel gerechtfertigt schien: die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela und deren Wege quer durch Europa dorthin. 
Weiter heißt es: inzwischen ist „Deutschland „zentrale Durchgangsstation“ für europäische Wege aus Nord und Ost in Richtung Santiago mit einem eigenen noch wachsenden ausgebauten Wegenetz und Strukturen zur Beratung und Beherbergung von Pilgern.Mögen auch die Ziele und die Wunschvorstellungen der einzelnen Vereinigungen unterschiedlicher Natur sein und mögen auch die finanziellen Möglichkeiten beträchtlich schwanken, eines ist jedenfalls allen Jakobus-Vereinigungen gemeinsam: der ehrliche Wille für die Vision eines einst kulturell geeinigten Europa einzustehen“

Robert Plötz                 
Joachim Rühl
Norbert Scheiwe 

Im Mai 2025 wird der „Verband der Jakobus-Vereinigungen in Deutschland gegründet. Er ist aus der ehemaligen „Arbeitsgemeinschaft deutscher Jakobus-Vereinigungen (AGdJV) hervor gegangen. Der Verband sieht als wichtige Aufgaben die gemeinsame Abstimmung überregionaler Entwicklungen der Jakobuswege in Deutschland und in Europa und die gemeinsame Information über die Aktivitäten der Mitglieder an Kirchentagen und Messen. Darüber hinaus übernimmt er das politische Lobbying für den Pilgergedanken in Gesellschaft und Politik
Der neue Verband strebt eine Mitgliedschaft bei Camino Europa Compostela an (Michael Thein, Präsident der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft).

Teil 3: Deutschland als „zentrale Durchgangsstation“ für die Wege aus Nord- und Osteuropa:

Für die Jakobspilger in Nord- und Osteuropa wie auch in den nachfolgenden Ländern, die ihre Pilgerreise nach Santiago de Compostela vor der „Haustür“ beginnen möchten, bietet sich hier die Möglichkeit, seinen Weg individuell zusammenzustellen oder einem von 7 Routenvorschlägen zu folgen


a. Jakobswege in Europa (www.jakobswege-europa.de) 

Die Karte zeigt das weitverzweigte Netz der Jakobswege durch Europa, wie sie heute wieder nach Santiago de Compostela führen. An jedem der grünen Punkte gibt es Wegalternativen. Die roten Linien sind jeweils die kürzesten Wegstrecken nach Santiago. Die blauen Linien sind alternative Routen, die den Weg zwar verlängern, aber dafür andere interessante Stationen und Landschaften berühren. So kann sich jeder Pilger seine persönliche Route aussuchen und die Weglänge dafür ermitteln. Entfernung nach Santiago (auf dem kürzesten und den alternativen Wegen) zu erhalten. Klicken Sie auf eines der roten Sternchen, um Näheres über diesen Weg zu erfahren. Neben einer Kurzbeschreibung finden Sie den genauen Wegverlauf, ausführliche Ortstabellen, GPS-Tracks, Hinweise auf Pilgerführer und Links zu weiterführenden Seiten. Die Orts- und Weg-Infos können Sie auch über die nachfolgenden Tabellen aufrufen.

b. Jakobswege in Deutschland (www.jakobsweg.de)                                 

Die Karte wurde von der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft für die Arbeitsgemeinschaft deutscher Jakobus-Vereinigungen (AGdJV) enwickelt. Dort werden ebenfalls die einzelnen Wege mit Übersichtskarten beschrieben. Hier sind auch die Grenzorte zu den aud dem Norden und Osten kommenden Wege ersichtlicht.


 c. Community Camino Europe (www.camino-europe.eu)                              

"Die historischen Jakobswege, welche zwischen 800 und 1500 nach Christus entstanden sind, ergänzt um die neueren Zubringerwege, sind hier zu finden. Diese Wege führen alle nach Santiago de Compostela, dem historischen Endpunkt aller Jakobswege. Die während der Reconquista entstanden Jakobswege in der Zeit von 830 bis 1500 nach Christus wurden etwa ab 1900 durch Zubringerwege ergänzt. So erreichen die Pilgernden über gut dokumentierte und markierte Wege, in der Regel abseits der stark befahrenen Straßen, ihr Ziel direkt vor der Kathedrale von Santiago de Compostela. Auf solchen Wegen, abseits von Hektik und Verkehrsstau, ist das selbständige Reisen nach wie vor ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Produkt des Leader-Projektes "Europäische Jakobswege"  Die von Projektgruppen aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, dem Südtirol und der Schweiz erstellte Webseite wird bei Bedarf aktualisiert, ergänzt und erweitert".

d. Transeuropäische Routen (Vorschläge)

Route 1: von Trondheim/Norwegen (durch 5 Länder), 
Route 2: von Vadstena/Schweden (durch 5 Länder),
Route 3: von Kretinga/Litauen (durch 6 Länder) 
Route 4: von Tallin/Estland (durch 9 Länder)
Route 5: von Giurgiu /Rumänien (durch 6 Länder) 
Route 6: von Ljubljana/Slowenien (durch 4 Länder) 
Route 7: von Medyka/Polen (durch 4 Länder) 

Mehr Informationen:www.jakobswege-norddeutschland.de / info@jakobswege-norddeutschland